
Eine Unendliche Geschichte Navigationsmenü
Durch ein geheimnisvolles Buch erfährt der einsame Junge Bastian vom Land Phantasien, das von einer unheimlichen Macht bedroht wird. In der Geschichte macht sich der junge Held Atréju auf die Reise, um die kindliche Kaiserin und Phantasien zu. Die unendliche Geschichte ist ein erstmals im K. Thienemanns Verlag erschienener Roman von Michael Ende. Das Werk ist ein zugleich märchenhafter. Die unendliche Geschichte ist ein deutscher Fantasyfilm aus dem Jahr Regie führte Wolfgang Petersen, der auch zu den Drehbuchautoren gehört. Die unendliche Geschichte: digitaldictionaries.eu: Ende, Michael, Seeger, Claudia, Kimmerle, Michael: Bücher. Buy Die unendliche Geschichte by Ende, Michael (ISBN: ) from Amazon's Book Store. Everyday low prices and free delivery on eligible orders. Thalia: Infos zu Autor, Inhalt und Bewertungen ❤ Jetzt»Die unendliche Geschichte«nach Hause oder Ihre Filiale vor Ort bestellen! Ein geheimnisvolles Buch schlägt Bastian in seinen Bann: Die unendliche Geschichte. Begeistert nimmt er teil an den wilden Abenteuern ihres Helden Atréju.

Eine Unendliche Geschichte Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Namensräume Artikel Diskussion. Ein mehr als würdiges Magische Tierwesen Und Wo Sie Zu Finden Sind Trailer zum Michael-Ende-Jahr Geld verdienen mit Amazon. Juli Leseniveau : 12 - 15 Jahre Sprache: : Deutsch. Na, um so besser, sagte er, schreibst endlich auch mal ein kurzes Buch. Nur noch 1 auf Lager. Top-Trendprodukte im Zusammenhang mit diesem Artikel. Ähnliche Wendungen haben sich auch in der Science-Fiction -Literatur vollzogen.
Der Titel lässt einen schon in die Unendlichkeit versinken! Amazon Business Kauf auf Rechnung. Für Produktion und Regie zeichnete Anke Beckert verantwortlich. Get your Kindle here oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen. In der Neuauflage des Buches von fehlen Kino Mengen Initialen sowie die grüne Schrift. Der Wolfsvater ist bitter mehr
Die Herstellungskosten für das Buch erhöhten sich dadurch empfindlich. Die deutsche Langversion lag lediglich als Dup-Positiv vor. Ein gutes Gedicht ist nicht dazu da, die Welt zu verbessern — es Lego Batman Deutsch selbst ein Stück verbesserte Welt, es braucht daher keine Botschaft. In die Unendlichkeit und noch viel weiter! Alle Kundenbilder anzeigen. Sie beweisen oder widerlegen nichts. In Disneys Lustigem Taschenbuch Nr. Eine Unendliche Geschichte Post navigation Video
Die unendliche Geschichte Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Vor ihr gelten alle Wesen gleich, egal ob schön oder hässlich, böse oder gut. Klaus Doldinger komponierte Eisenbahn Romantik Youtube Musik für den deutschen Soundtrack. Er begreift, dass er, im wahrsten Sinne des Wortes, selbst Teil der Geschichte geworden ist — dies war es also, wovor der Buchhändler ihn hatte warnen wollen. Die Geschichte ist super kreativ und spannend, hat mich leider teilweise auch gelangweilt. Es bleibe ihm Michael Ende nichts anderes übrig, als ihn auf seiner langen Reise weiter zu begleiten. Dennoch enthält sie eine deutliche Botschaft. Endes Nachlass liegt im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Die Wasserleitungen gefroren, ein Rohr platzte, das Haus stand unter Wasser, die Wände begannen zu schimmeln.Eine Unendliche Geschichte Inhaltsverzeichnis Video
Sickless - Unendliche Geschichte ft. Lucs (prod. by 7apes) Darum brauchen sie keine Flügel zum Fliegen. The series was released on DVD in Release date. He also asked if the movie title would be changed or cancelled. Bis zu dem Augenblick, da es um einen Felsvorsprung kam Working Mum erschrocken zurückfuhr. Später wurde das Hörspiel Resident Evil 7 Stream Deutsch Bertelsmann-Club in einer zweiteiligen Lizenzausgabe neu aufgelegt. Eine Art Rahmenerzählung besteht aus Sequenzen, die in der Menschenwelt angesiedelt sind. Bux, Bastian's widowed, workaholic Märchenfiguren.
Many translated example sentences containing "unendliche Geschichte" – English-German dictionary and search engine for English translations. Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: „Die unendliche Geschichte“. Er liest vom Reich Phantásien. Eine Unendliche Geschichte - Inhaltsverzeichnis
Na, um so besser, sagte er, schreibst endlich auch mal ein kurzes Buch. Er kann nicht mehr lieben. Nautilus, Daniel Bauerfeld.
Die Kosten betrugen insgesamt 60 Millionen DM. Der Himmel ist gemalt. Besonders aufwendig gestalteten sich damals die Spezialeffekte, denn zur Zeit der Dreharbeiten steckten computergenerierte Effekte noch in den Anfängen ihrer Entwicklung und wurden kaum praktiziert.
Also mussten alle Fantasiewesen des Films wirklich gebaut werden. Anhand dieser Formen wurden nun Schaumstofffiguren gefertigt, die ein mechanisches Innenleben erhielten.
Diese Konstruktionen sind heute noch teilweise in der Bavaria Filmstadt in Geiselgasteig bei München zu sehen: Eine der bekanntesten Besucherattraktionen dort ist der vor allem bei Kindern beliebte Ritt auf dem Glücksdrachen Fuchur vor einer Blue-Screen -Wand.
Kleinere Spezialeffekte wurden in den Filmpark Babelsberg in Potsdam ausgelagert. Auf diese konnten Dias oder Filme mit den gewünschten Hintergründen projiziert werden.
Die bewegten Wolken entstanden, indem farbige Tinte in das schon zuvor mit chemischen Zusätzen versetzte Wasser gespritzt wurde. Die Synchronsprecher für die deutsche Fassung: [16].
Auf der deutschen DVD sind beide Fassungen enthalten. Gescannt wurden zwei verschiedene Materialversionen des Films — die internationale Version mit einer Länge von 90 Minuten und die deutsche Version mit knapp 97 Minuten Länge.
Die deutsche Langversion lag lediglich als Dup-Positiv vor. Von der internationalen Fassung stand das Originalnegativ zur Verfügung.
Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, wurde das Originalnegativ als Restaurierungsgrundlage verwendet und das Dup-Positiv nur für diejenigen Sequenzen herangezogen, die in der internationalen Fassung fehlen.
Der Scan und die Bearbeitung erfolgten in 3K-Auflösung. Filme von Wolfgang Petersen Regisseur. Namensräume Artikel Diskussion. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.
Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Bestimmt mit anderem Blickwinkel, anderen Einsichten, aber es bleibt lesenswert.
Und noch ein wenig weiter entfernt schien es auf eine seltsame Art durchsichtig, nebelhaft, oder besser gesagt, einfach immer unwirklicher zu werden.
Und dahinter lag nichts mehr, absolut nichts. In der Schule wird er gemobbt und zu Hause hat er einen Vater, der ihn nicht zu sehen scheint.
Als Herr Koriander abgelenkt ist, stiehlt er das Buch und macht sich aus dem Staub. Boten von nah und fern eilen zum Elfenbeinturm, dem Sitz der kindlichen Kaiserin, um ihr davon zu berichten und sie um Hilfe zu bitten.
Und die war in der Unendlichen Geschichte. Man taucht gemeinsam mit Bastian in diese Buchwelt ein, erlebt Abenteuer, begegnet wunderlichen Wesen, wie z.
Die Grünhäute liebten und verehrten die Purpurbüffel und meinten, das Recht, sie zu töten, nur durch die Bereitschaft zu erwerben, von ihnen getötet zu werden.
Bis in dieses Land war die Nachricht von der Krankheit der Kindlichen Kaiserin und dem Verhängnis, das ganz Phantasien bedrohte, noch nicht gedrungen.
Lange schon waren keine Reisenden mehr in die Zeltlager der Grünhäute gekommen. Das Gras wuchs saftiger denn je, die Tage waren hell und die Nächte voller Sterne.
Alles schien gut. Er stand mitten auf dem freien Platz, den die Zelte des Lagers in immer weiteren Kreisen umgaben, dort, wo sich die Ältesten zur Beratung zusammensetzten oder wo an Festtagen Tänze getanzt und alte Lieder gesungen wurden.
Er wartete und schaute sich um, aber rings um ihn drängten sich nur sehr alte Frauen und M änner und ganz kleine Kinder, die ihn neugierig anstarrten.
Er stampfte ungeduldig mit den Hufen. Sie werden erst in drei oder vier Tagen zurückkommen. Holt ihn her! Sie beginnt mit Sonnenuntergang.
Ihr kennt dieses Zeichen, das ich trage. Also holt ihn her! Aber wer bist du? Ich erkenne ihn wieder. Ich habe ihn schon einmal gesehen, als ich noch jung war.
Es ist dringend. Das Leben der Kindlichen Kaiserin steht auf dem Spiel. Es lief fort, und wenige Sekunden später sah man es zwischen den Zelten auf einem ungesattelten Pferd davongaloppieren.
Er trug lange Hosen und Schuhe aus weichem Büffelleder. Sein Oberkörper war nackt, nur um die Schultern hing ein purpurroter M antel, offenbar aus Büffelhaar gewebt, bis zum Boden herab.
Sein langes, blauschwarzes Haar war am Hinterkopf mit Lederschnüren zu einem Schöpf zusammengebunden. Seine dunklen Augen funkelten den Eindringling zornig an, sonst aber war seinen Zügen keine Gemütsbewegung anzumerken.
Und warum hast du mir meine Jagd genommen? Ein kleiner Junge! Wahrhaftig, die Entscheidungen der Kindlichen Kaiserin sind schwer zu begreifen.
Das ist hellichter Wahnsinn! Und wenn sie's mit voller Absicht tat, dann Ich hätte mich geweigert! Sie schickt dich auf eine Suche ins Ungewisse nach etwas, das niemand kennt.
Niemand kann dir helfen, niemand kann dir raten, niemand kann absehen, was dir begegnen wird. Es ist kein Augenblick mehr zu verlieren.
Ich bin zehn Tage und Nächte fast ohne Pause galoppiert, um dich zu erreichen. Aber jetzt jetzt wünschte ich fast, ich wäre hier nie angekommen.
Ich bin sehr alt, ich bin am Ende meiner Kräfte. Gib mir einen Schluck Wasser, bitte! Jetzt geht mir's schon besser.
Sie befiehlt dir nichts. Ich werde es ihr erklären, und sie wird einen anderen finden. Sie hat dich verwechselt, das ist die einzige Erklärung.
Es wurde ein langes nächtliches Gespräch. Und doch hat die Kindliche Kaiserin deinen Namen genannt. Du darfst nur suchen und fragen, aber nicht urteilen nach deinem eigenen Urteil.
Wann soll ich aufbrechen? Verabschiede dich von deinen Eltern und Geschwistern! Seit zwei Tagen hatte er die Sümpfe der Traurigkeit hinter sich gelassen, seither irrte er durch eine Felsenwüste, in der es nichts Lebendes gab.
Das Wenige, was er noch an Proviant gehabt hatte, war mit Artax in den schwarzen Wassern versunken.
Er hatte sich verirrt. Nicht einmal die Himmelsrichtung konnte er mehr bestimmen, in der er sich bewegte, denn das Zwielicht war nach allen Seiten hin gleich und bot ihm keinen Anhaltspunkt.
Unablässig wehte ein kalter Wind um die Felsnadeln, die sich zu allen Seiten um ihn auftürmten. Er erklomm Bergrücken und Felsengrate, stieg hinauf und kletterte wieder hinunter, aber niemals bot sich ihm ein anderer Blick als der auf immer fernere Gebirge, hinter denen abermals Bergketten lagen und so bis an den Horizont nach allen Seiten.
Und nichts Lebendes, kein Käferchen und keine Ameise, nicht einmal Geier, die sonst einen Verlorenen geduldig verfolgen, bis er zusammenbricht.
Nur wenige hatten sie je erblickt, und kaum einer war aus ihnen zurückgekehrt. Er war schon zu weit vorgedrungen. Er konnte nur noch weitergehen.
Wäre es nur um seine eigene Person gegangen, so hätte er sich vielleicht einfach in eine Felsenhöhle gesetzt und dort gelassen den Tod erwartet, wie die Jäger seines Volkes es in solchen Fällen zu tun pflegten.
Es war ihm nicht erlaubt, aufzugeben. Bastian schreckte zusammen. Die Turmuhr schlug eins. Für heute war der Unterricht zu Ende.
Bastian horchte auf das Lärmen und Schreien der Kinder, die unten aus den Klassenzimmern und durch die Korridore stürmten. Diese Stille legte sich auf Bastians Gemüt wie eine dumpfe, schwere Decke, die ihn zu ersticken drohte.
Von jetzt an wurde die Sache ernst. Die anderen gingen jetzt nach Hause zum M ittagessen. Auch Bastian hatte Hunger, und er fror, trotz der umgehängten M ilitärdecken.
Plötzlich verlor er jeden M ut, sein ganzer Plan kam ihm völlig verrückt und sinnlos vor. Er wollte heimgehen, jetzt gleich, auf der Stelle!
Jetzt war gerade noch Zeit. Bis jetzt konnte der Vater noch nichts gemerkt haben. Natürlich würde es irgendwann herauskommen, aber bis dahin würde Zeit vergehen.
Und die Sache mit dem gestohlenen Buch? Ja, auch das würde er irgendwann gestehen müssen. Es gab keinen Grund, sich vor ihm zu fürchten. Wahrscheinlich würde er stillschweigend zu Herrn Koreander gehen und alles in Ordnung bringen.
Jetzt bin ich schon zu weit gegangen, um noch umzukehren. Ich kann nur noch weitergehen, was auch daraus werden mag. Vor ihm gähnte der Tiefe Abgrund.
Seine Tiefe war nicht zu erkennen. Der Stein fiel und fiel und fiel, bis ihn die Dunkelheit verschlang.
Und dann tat er das einzige, was ihm zu tun übrigblieb: Er begann am Rande des Tiefen Abgrunds entlang zu wandern.
Es war jenes Wesen aus Finsternis, das ihn verfolgte, seit er aufgebrochen war. Und der Abstand verringerte sich unerbittlich. Als er gerade in einer engen Höhle steckte, die wie eine gewundene Röhre durch ein Felsenmassiv führte, hörte er plötzlich ein Getöse, das er sich nicht erklären konnte, denn es hatte keine Ähnlichkeit mit irgendeinem anderen Lärm, den er je vernommen hatte.
Und nun sah er: Über der Finsternis des Tiefen Abgrundes, von einem Rand zum anderen gespannt, hing ein ungeheures Spinnennetz.
Glücksdrachen gehören zu den seltensten Tieren in Phantasien. Sie haben keine Ähnlichkeit mit gewöhnlichen Drachen oder Lindwürmern, die wie riesige, ekelhafte Schlangen in tiefen Erdhöhlen hausen, Gestank verbreiten und irgendwelche wirklichen oder vermeintlichen Schätze hüten.
Solche Ausgeburten des Chaos sind meist von boshaftem oder grämlichem Charakter, haben fledermausartige Hautflügel, mit welchen sie sich lärmend und plump in die Luft erheben können, und speien Feuer und Qualm.
Darum brauchen sie keine Flügel zum Fliegen. Sie schwimmen in den Lüften des Himmels wie Fische im Wasser.
Von der Erde aus gesehen gleichen sie langsamen Blitzen. Das Wunderbarste an ihnen ist ihr Gesang. Der Kampf zwischen den beiden gewaltigen Wesen war fürchterlich.
Der Glücksdrache verteidigte sich noch, indem er blaues Feuer spie, das die Borsten des wolkenartigen Geschöpfes versengte.
Rauch quoll auf und wirbelte in Schwaden durch die Felsenspalte. Doch das abgetrennte Glied fiel nicht etwa in die Tiefe des Abgrunds, sondern bewegte sich einen Augenblick allein in der Luft und kehrte dann an seinen vorigen Platz zurück und vereinigte sich wieder mit dem dunklen Wolkenkörper.
Im Namen der Kindlichen Kaiserin! Er selbst hörte sie kaum. Ohne zu überlegen, lief er über die klebrigen Seile des Netzes auf die Kämpf enden zu.
Er verlor das Gleichgewicht, fiel durch die M aschen, hing nur noch an den Händen über der finsteren Tiefe, zog sich wieder hinauf, klebte fest, kämpfte sich wieder frei und eilte weiter.
Ein Schreckensschrei hallte durch die Schlucht und wurde als Echo hin-und hergeworfen. Ygramul drehte ihr Auge nach links und rechts, um zu sehen, ob da noch ein anderer Ankömmling war, denn der Junge, der wie gelähmt vor Grausen vor ihr stand, konnte es nicht gewesen sein.
Aber da war niemand. Es war eine sehr hohe und etwas heisere Stimme, die ganz und gar nicht zu ihrem Riesengesicht passen wollte.
Auch bewegte sie den M und nicht beim Sprechen. Was für ein Glückstag für Ygramul! Es öffnete jetzt den M und. Anstelle der Zunge hatte es zahllose flimmernde Fühler, Zangen und Greifer.
Und doch blieb das schreckliche Gesicht im ganzen reglos. Sie ist sehr beschäftigt, wie du siehst. Darum fordere ich diesen Glücksdrachen von euch.
Wenn er mich durch die Luft trägt, kann ich das Ziel vielleicht noch erreichen. Ihm bleibt höchstens noch ein Stündchen zu leben. Ygramul hat es niemals bisher preisgegeben.
Denn es wäre zu Ygramuls Schaden, oh, sehr zu Ygramuls Schaden, wenn es bekannt würde. Denk dir nur, wenn das bekannt würde! Alle Opfer würden Ygramul entwischen!
Entscheide du! Darum beugt sich auch Ygramul ihrem Zeichen. Was Ygramul da sagte, war die Wahrheit. Seine eigenen Wünsche zählten nicht.
Dann wurde ihm schwarz vor den Augen. Als kurze Zeit später der Wolf die Stelle erreicht hatte, sah er das riesige Spinnennetz - aber sonst niemand mehr.
Er fühlte sich elend, als ob er selbst Ygramuls Gift in seinem Körper hätte. Solche M onster gibt es zum Glück in Wirklichkeit nicht.
Das alles ist eben nur eine Geschichte. Dieses Buch fing langsam an, ihm unheimlich zu werden. Er richtete sich mühsam auf. Dazwischen bedeckten niedrige Sträucher und Krauter den Boden.
Es herrschte sengende Hitze. Die Landschaft war in strahlendes, ja grelles Sonnenlicht getaucht, das die Augen blendete.
Sollte das der Eingang zum Südlichen Orakel sein? Soweit er sehen konnte, lag hinter dem Tor nichts als eine endlose leere Ebene, kein Gebäude, kein Tempel, kein Hain - nichts, was einer Orakelstätte ähnlich sah.
Ich war zwar wie gelähmt, als ich im Spinnennetz hing, aber ich habe doch alles mitgehört, was Ygramul dir sagte. So bin ich ihr entkommen.
Ich fühle das Gift Ygramuls mit jedem Augenblick stärker. Von jetzt an wird dir alles gelingen. Auch als ich im Netz hing, habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben - und wie du siehst, mit Recht.
Und du wirst sehen, es ist ein ganz anderes Ding, ob man auf zwei Beinen durch die Gegend krabbelt, sogar ob man auf einem guten Pferd dahingaloppiert, oder ob man auf dem Rücken eines Glücksdrachen durch die Himmelslüfte braust.
Aber was? Er war niedergefallen und lag reglos, eingerollt in die weichen Krümmungen des Drachenleibes. Ygramuls Gift tat seine Wirkung.
Es war dunkelbraun wie ein Bratapfel, und die Äuglein darin glitzerten wie Sterne. Tut gut! Wird wieder gesund. Werdet beide wieder gesund. Habt das Schlimmste schon hinter euch.
Trink nur, trink! Die Turmuhr schlug zwei. Und trotzdem hatte er Angst, so als ob das Schulhaus selbst ein Wesen wäre, das ihn beobachten würde.
Er legte das Buch mit den offenen Seiten auf die Turnmatte, stand auf und ging zur Speichertür. M it klopfendem Herzen lauschte er eine Weile.
Alles war still. Als er auf die Klinke drückte, öffnete sich die Tür mit lautem Knarren. Dann schlich er die Treppe hinunter in den ersten Stock.
Vor ihm lag der lange Gang mit den spinatgrün gestrichenen Türen zu den Klassenzimmern. Die Schülertoilette war am anderen Ende.
Es war höchste Eisenbahn, und Bastian lief, so schnell er konnte. Er erreichte das rettende Örtchen buchstäblich im letzten Augenblick.
Eine Antwort hatte Bastian nicht bekommen. Dabei hatte er sich wirklich nicht ungebührlich betragen wollen. Eine Klassenzimmertür nach der anderen wurde geöffnet und wieder geschlossen, und die Schritte kamen immer näher.
Bastians Herz klopfte bis zum Hals. Wo sollte er sich verstecken? Er blieb wie gelähmt stehen, wo er stand.
Der Hausmeister der Schule kam herein. Nach der Reihe warf er einen Blick in die einzelnen Zellen.
Als er an die kam, wo das Wasser noch lief und die Kette schaukelte, stutzte er einen Augenblick. Seine Schritte verhallten auf der Treppe.
Bastian hatte die ganze Zeit über nicht zu atmen gewagt, jetzt holte er tief Luft. Vorsichtig und so schnell er konnte, huschte er den Gang mit den spinatgrün gestrichenen Türen entlang, die Treppe hinauf und in den Speicher zurück.
Erst als er die Tür wieder verschlossen und verriegelt hatte, wich die Spannung von ihm. Er richtete sich auf. Auch Fuchur lag noch immer so da, aber er atmete ruhig und tief und schien fest zu schlafen.
Alle seine Wunden waren verbunden. Nur wenige Schritte entfernt befand sich im Felsen eine kleine Höhle, aus deren Eingang gedämpfter Lichtschein fiel.
Im Hintergrund prasselte in einem offenen Kamin ein lustiges Feuerchen. Überall standen und lagen Tiegel, Töpfe und wunderlich geformte Flaschen herum.
In einem Regal waren Bündel von getrockneten Pflanzen verschiedener Art aufgestapelt. Das Tischchen in der M itte und die übrigen M öbel schienen aus Wurzelstrünken zusammengebastelt.
Im ganzen machte die Wohnstätte einen höchst behaglichen Eindruck. Das Gesicht war ebenso dunkelbraun und verschrumpelt wie jenes, das er bei seinem ersten Erwachen über sich gesehen hatte.
Es summte vergnügt vor sich hin, rieb sich die Hände und machte sich dann an einem Kessel zu schaffen, der über dem Feuer hing.
Du störst mich beim Studium. M ach Platz, Alter! Das Gnomenpaar blickte sich nach ihm um. Ist aber wohl etwas zu eng für dich. Augenblick noch! Komme gleich zu dir raus.
Das Gnomenweibchen kam aus der Höhle ins Freie. Scheint uns ja schon ganz gut zu gehen, was? Was verstehst du denn davon, Grünschnabel! Wenn's nämlich nicht mehr weh täte, dann wäre dein Arm schon tot.
Hab' nur meine Berufspflicht getan. Und Engywuck, mein Alter, hat das Pantakel gesehen, das um deinen Hals hängt.
Da gab's gar keine Frage für uns. Braucht noch einige Zeit Ruhe. Und wo kommt ihr so plötzlich her?
Und wo wollt ihr hin? Und wer seid ihr? M ein Name ist Engywuck. M an nennt uns auch die Zweisiedler. Schon von uns gehört?
Engywuck schien ein wenig beleidigt. Bist an die richtige Adresse gekommen, mein Junge. Dann kletterte sie von ihrem Sitzplatz herunter und verschwand vor sich hinbrummend in der Höhle.
Engywuck überhörte geflissentlich ihren Einwurf. Habe dafür eigens mein Observatorium eingerichtet. Hört sich nicht schlecht an, wie?
Leider fehlen mir aber noch ein paar Kleinigkeiten. Könntest mir dabei helfen, mein Junge. Engywuck nickte mit vor Stolz funkelnden Äuglein.
Zwischen den mächtigen Steinplatten lief ein kleiner, vielfach gewundener Pfad immer aufwärts. Dennoch hatte er alle M ühe, dem Gnom, der hurtig vor ihm her trippelte, nachzukommen.
Endlich waren sie auf dem Gipfel des Felsenturms angekommen. Der Boden war flach, nur nach einer Seite hin erhob sich eine Art natürlicher Brustwehr, ein Geländer aus einer Steintafel.
In der M itte dieser Tafel war ein Loch, offensichtlich mit Werkzeugen herausgeschnitten. Vor dem Loch stand ein kleines Fernrohr auf einem Stativ aus Wurzelholz.
Die Vorderpranken, auf die sie sich stützte, waren die eines Löwen, der hintere Teil ihres Leibes war der eines Stiers, auf dem Rücken trug sie gewaltige Adlerschwingen, und ihr Gesicht war das eines M enschen - jedenfalls der Form nach, denn der Ausdruck war nicht menschlich.
Geht jedem so. M ir auch. Hab's mein Leben lang beobachtet und bin nicht dahintergekommen. Jetzt die andere!
Ihr mächtiger Körper schimmerte seltsam bleich und wie aus flüssigem Silber im M ondenschein. Sie schien die erste Sphinx unverwandt anzustarren, so wie die erste reglos in ihre Richtung geblickt hatte.
Fürs erste hast du genug gesehen. Komm, gehen wir wieder runter. Werde dir alles erklären. Schweigend gingen sie denWegzurück.
Zwei winzige Windlichter, die mit öl gespeist wurden, vervollständigten die Szene. Die Arznei allein genügt nicht. Das Gift in deinem Leib ist neutralisiert.
Brauchst dich also nicht mehr zu beeilen, mein Junge. Hast so viel Zeit, wie du willst, also nimm dir auch Zeit. Vielleicht geht es schon jetzt um jede Stunde.
Setz dich! Hopp, wird's bald? Wenn sie was will, hilft alles nichts. Bei jedem Schluck und bei jedem Bissen war ihm tatsächlich, als ob goldenes, warmes Leben in seine Adern und M uskeln strömte.
Erst jetzt merkte er, wie entkräftet er gewesen war. Bastian lief das Wasser im M und zusammen. Ihm war plötzlich, als ob er den Duft der Gnomenmahlzeit roch.
Er schnupperte in der Luft herum, aber es war natürlich nur Einbildung gewesen. Sein M agen knurrte vernehmlich. Er konnte es nicht mehr aushaken. Danach war ihm etwas besser, obwohl er noch längst nicht satt war.
Das Wort erschreckte ihn. Er versuchte, nicht mehr daran zu denken. Aber er, dieser Dickschädel von Engywuck, will ja aus gerechnet hier wohnen - wegen seiner wichtigen Studien!
Wie man das Essen auf den Tisch bringt, kümmert ihn nicht. Ziemlich schwierig sogar. M öchte dir aber keinen wissenschaftlichen Vortrag halten.
Ist vielleicht besser, wenn du Fragen stellst. Also frag! Kannst du nicht mit was anderem anfangen? Habe alle Berichte gesammelt von denen, die drin waren.
Sofern sie zurückgekommen sind, versteht sich. Sehr wichtige Arbeit! Kann mir kein persönliches Risiko erlauben.
Könnte meine Arbeit beeinflussen. Wo sind denn diese anderen Tore? Alles sehr schwierig! Die Sache ist so: Das zweite Tor ist erst da, wenn man durch das erste durch ist.
Und das dritte erst, wenn man das zweite hinter sich hat. Vorher ist nichts von allem da. Es ist einfach nicht da, verstehst du?
Auch die zwei Sphinxen. Dieses Tor ist immer offen - versteht sich von selbst. Hat ja gar keine Torflügel. Der Blick einer Sphinx ist was ganz und gar anderes, als der Blick irgendeines anderen Wesens.
Wir beide und alle anderen, wir nehmen durch unseren Blick etwas auf. Wir sehen die Welt. Aber eine Sphinx sieht nichts, sie ist in gewissem Sinne blind.
Dafür senden ihre Augen etwas aus. Und was ist das, was ihr Blick aussendet? Alle Rätsel der Welt. Deshalb schauen die beiden Sphinxen sich immerfort gegenseitig an.
Denn den Blick einer Sphinx kann nur eine andere Sphinx ertragen. Und nun stell dir vor, was aus einem wird, der es einfach wagt, in den Blickwechsel dieser beiden hineinzulaufen!
Er erstarrt auf der Stelle und kann sich nicht wieder rühren, ehe er nicht alle Rätsel der Welt gelöst hat. Na, du wirst die Spuren solcher armen Teufel vorfinden, wenn du hinkommst.
M üssen sie nicht bisweilen schlafen? Nein, wahrhaftig nicht. Bist wirklich ein ahnungsloser Bursche. Ist aber trotzdem nicht ganz verkehrt, deine Frage.
Ist sogar genau der Punkt, dem meine Forschung gewidmet ist. Die Frage, die bis heute aber noch niemand geklärt hat, ist die: Warum gerade den einen und warum nicht den anderen?
Ja, Pustekuchen! Auch ob einer aus Not und Bedrängnis zum Orakel will oder es nur mal so aus Jux versucht, scheint gar keine Rolle zu spielen.
Habe natürlich einige Theorien aus gearbeitet im Lauf der Jahre. Ging auch ganz gut, was die Vergangenheit betrifft, nur bei der Vorhersage hat es absolut nicht geklappt.
Bin inzwischen der Ansicht, die Entscheidung der Sphinxen ist ganz und gar zufällig und hat überhaupt keinen Sinn. Und sie sehen doch nichts. Aber ihr Blick würde dich treffen.
Ist jedenfalls sehr bedenklich. Die kleine Urgl kam aus der Höhle. Sie schleppte ein Eimerchen mit einer dampfenden Flüssigkeit, unter dem anderen Arm hatte sie einige Bündel getrockneter Pflanzen.
Vor sich hinmurmelnd ging sie zu dem Glücksdrachen hinüber, der noch immer reglos schlief. Sie begann auf ihm herumzuklettern und die Umschläge auf seinen Wunden zu erneuern.
Ihr riesenhafter Patient seufzte nur einmal zufrieden und streckte sich aus, sonst schien er von der Behandlung kaum etwas zu bemerken.
Ob er sich wohl Sorgen machte? Vielleicht würde er losgehen und ihn suchen. Vielleicht hatte er schon die Polizei benachrichtigt. Am Ende wurden schon Fahndungsmeldungen im Rundfunk durchgegeben.
Bastian fühlte einen Stich in der M agengrube. Und wenn es so war, wo würden sie ihn suchen? In der Schule? Vielleicht sogar hier auf dem Dachboden?
Hatte er überhaupt die Tür abgeschlossen, als er vom Klo zurückkam? Er konnte sich nicht mehr erinnern. Er stand auf, um nachzusehen. Ja, die Tür war verschlossen und verriegelt.
Das Licht, das durch die Dachluke hereinkam, wurde unmerklich schwächer. Dabei entdeckte er eine M enge Sachen, die eigentlich gar nichts mit den Schulgegenständen zu tun hatten, die sonst hier waren.
Es gab auch einen von Rost zerfressenen siebenarmigen Kerzenleuchter, in dem noch die Stümpfe dicker Wachslichter steckten, die lange Tropfenbärte gebildet hatten.
Dann erschrak Bastian, denn in einem dunklen Winkel bewegte sich eine Gestalt. Er ging näher heran und betrachtete sich eine Weile.
Schön war er wahrhaftig nicht mit seiner dicken Figur und den X-Beinen und diesem käsigen Gesicht. Nehmen wir an, es ist dir gelungen, durchzukommen.
Dann - und erst dann - wird für dich das zweite Tor da sein. Das Zauber Spiegel Tor. Kann dir darüber, wie gesagt, nichts aus eigener Beobachtung sagen, sondern nur das, was ich an Berichten gesammelt habe.
Dieses zweite Tor ist sowohl offen als auch geschlossen. Hört sich verrückt an, wie? Vielleicht sagt man besser, es ist weder geschlossen noch offen.
Obwohl es dadurch nicht weniger verrückt wird. Woraus, hat mir nie jemand sagen können. Jedenfalls, wenn man davorsteht, dann sieht man sich selbst -aber eben nicht wie in einem gewöhnlichen Spiegel, versteht sich.
Wen hast du denn kuriert? Für manche war es auch weniger erschreckend, aber Überwindung kostete es jeden.
M an kann darüber nichts sagen, was für alle Geltung hätte. Ist für jeden anders. Logisch, nicht wahr? Nur ist dann dahinter nichts mehr.
Ich meine, dass Sie sich irren. Ich biete es an, zu besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.
Es ist schade, dass ich mich jetzt nicht aussprechen kann - ich beeile mich auf die Arbeit. Ich werde befreit werden - unbedingt werde ich die Meinung aussprechen.